Zum Hauptinhalt springen

mukbuk | mukluk

Eckdaten vorab:

Buchaus Lüthy

ab 19.09 2026
Schaufenster zu Melchior Prisi
Adresse: Gurzelngasse 17, Solothurn


Ausstellung im Kunstmuseum Solothurn

25.10.2026 bis 03.01.2027, im Saal OG Nord-West
Melchior Prisi: Geh nicht allein ins Emmental

Samstag, 24.10.2026, 17 Uhr
Eröffnung (im Rahmen der Jahresausstellung)


Buchvernissage im Kunstmuseum Solothurn

Samstag, 31.10.2026, 16 Uhr
Launch der Publikation über Melchior Prisi, Geh nicht allein ins Emmental
Kurzführung in der Ausstellung
Lesung von Hanspeter Bader aus dem Text Riff von Melchior Prisi


Musik im Kreuz

Samstag, 28.11.2026, 20 Uhr
(evtl. zusätzliche Vorstellung: Sonntag, 29.11.2026, 17 Uhr)
Konzert im Kreuz-Saal
Restaurant Kreuz, Kreuzgasse 4, Solothurn

Pianofolie ordinaire, études pour enfants prodiges
Uraufführung

— Ben Jeger (Piano)
— Martin Birnstiel (Cello)
— Hanspeter Bader (Stimme) 


Führung im Kunstmuseum Solothurn

Sonntag, 13.12.2026, 11 Uhr
Öffentliche Führung in der Ausstellung Melchior Prisi: Geh nicht allein ins Emmental
Anna Bürkli, Kuratorin

  • Für weitere Impressionen aufs Bild klicken!

muk ist nun schon bald fünf jahre weit weg.

melchior "muk" prisi starb im oktober 2020 und hinterliess ein erstaunlich vielfältiges werk. erst bei der wohnungsräumung tat sich für uns ein unbekanntes «muksches» paralleluniversum auf: zeichnungen mit augen, bergen, figuren mit morsezeichen, hüten, punktschwärmen, tieren, zeigern und vielem mehr. vorsichtig näherten wir uns dieser terra incognita. wir fanden wenige arbeiten im format a3, in ölkreide, und mindestens 1.000 blätter im format a4, mit graphit, farbstift, kugelschreiber, tusche.

vielen bekannt waren seine piktogramme, seine texte ("riff" - 2009 kuga), arbeiten mit musik ("rhesus 7.7 - 1982 drs2) und die webgestaltung (wunderblock).
muk war ein «paradiesvogel» in der solothurner kulturszene. die entdeckung dieses umfangreichen, bislang unbekannten werkes verdient eine sorgfältige aufarbeitung und eine publikation, die sowohl sein zeichnerisches schaffen als auch die verbindung zu seinen anderen ausdrucksformen (piktogramm – musik – text) darstellt.
was uns besonders beeindruckte: die gedankliche tiefe und emotionale bandbreite, die in diesen werken sichtbar werden. grafische und geometrische skizzen stehen neben landschaftsdarstellungen mit unerwarteten, teils skurrilen figuren. zeichnungen verbinden sich mit textfragmenten, zitaten und literarischen einsprengseln. so werden wir zu beobachtenden seiner freien gedankenspiele – und eingeladen, in muks welt zu verweilen.

David wird bis im Herbst 2026 Postkarten von Muks Zeichnungen gestalten. Gedruckt können sie im Museum oder bei Stoerenkultur erworben werden.

  • Für weitere Impressionen aufs Bild klicken!

Geh nicht allein ins Emmental

Melchior Prisi
Eine monografische Werkauswahl

Buchpublikation

mitarbeit: ben, david, fridolin, juerg | edition haus am gern
konzept, gestaltung, satz: eli schwarzenbeck
Foto, Repro: David Aebi
interventionen: stoerenkultur.ch

texte über muk:

  • Anna Bürkli
  • Migu Erni

  • Ben Jeger
  • Christoph Lichtin
  • G. Pechet Reber
  • Pavel Schmidt

"geh nicht allein ins emmental" erscheint im oktober 2026.

das kunstmuseum solothurn gibt im herbst 2026 in einer konzentrierten schau, einen einblick in das schaffen der authentischen, solothurner persönlichkeit. die ausstellung, kuratiert von anna bürkli, wird in einem sammlungssaal im 1. stock eingerichtet und findet gleichzeitig mit der 42. ausgabe der kantonalen jahresausstellung der solothurner künstler+innen statt.

  • Zum Vergrössern aufs Bild klicken!

PIANOFOLIE

20 DEMONSTRATIONS
DE LA PIANOFOLIE ORDINAIRE

uraufführung im kreuz

samstag, 28.11.2026, 20:00 uhr
evtl. auch
sonntag, 29.11.2026, 17:00 uhr

konzert
uraufführung der komposition (1984) von muk für ben

— ben jeger: piano
— martin birnstiel: cello
— Hanspeter Bader: Stimme - Texte von Muk

Kreuz-Saal
Restaurant Kreuz, Kreuzgasse 4, Solothurn

1984 hat muk diese partitur für ben jeger geschrieben. die uraufführung findet in muks "daheim", dem kreuz-saal statt. erst rund fünf jahre nach muks tod, hat ben mit der umsetzung der partitur begonnen. ben und martin proben nun seit mai 2026.

die störe freuen sich auf eine aussergewöhnliche störung und die koperation mit kreuz kultur.

Die Bilder zeigen einen Ausschnitt der Partitur.

  • Für weitere Impressionen aufs Bild klicken!

wieder- und neustörung

RIFF | VOLs | COLs
texte: muk prisi

Buchvernissage, Führung und Lesung im kunstmuseum 

Samstag 31. Oktober, 16 Uhr

  • Hanspeter Bader: liest
  • ben jeger: tönt möglicherweise störend
  • Führung durch die Ausstellung: Anna Bürkli Kuratorin

"RIFF"
Der Text beschreibt, was in den Köpfen des Publikums vorgeht, währenddem vorne Kultur stattfindet:
Das ist nicht immer, was sich die Künstler wünschen - und schon gar nicht das, was man später an der Theaterbar diskutiert ...
Das soll Spass machen, kann aber (wenn nötig) auch als Apologie des Abschweifens und Betrachtung über die Rezeption von Kunst gelesen werden.

Was machen wir hier? Wir sitzen im Konzert, im Theater, stehen an Performances und Vernissagen herum und können nicht weg.
Wir schweifen ab. Wir erinnern uns an andere Anlässe, bewundern die Haltung der Mitgefangenen und entdecken die schlichte Eleganz eines Lüftungsgitters.
Es kommen uns Dinge in den Sinn, die wir vergessen wollten, aber auch Ideen, die sonst nirgends zugelassen wären.
Wir lassen uns weiter treiben durch neue und wiedergefundene Szenen in der dämmrigen Halle unseres Schädels.
Zuletzt danken wir den Entführern mit herzlichem Applaus.
Erleichtert.

  • Zum Vergrössern aufs Bild klicken!

Muk im WWW

WUNDERBLOCK

Sehr früh, Anfang der 90er Jahre, hat Muk sich mit dem World Wide Web und dem System von elektronischen Hypertext-Dokumenten und deren Verknüpfungen beschäftigt. Entstanden ist ein Muksches Universum, der "Wunderblock". Mit seinem Tod, ist dieser Kosmos leider mit einem schwarzes Loch kollidiert ... sämtliche Daten sind Heute verloren.

Die Abbildungen zeigen eine Auswahl von lexikalischen Einträgen, die vor dem verschwinden der Web-Site im PDF-Format gesichert wurden. Die Einträge waren, wie es die [Fusszeilen] darstellen, untereinander verknüpft.

Dies war nur ein kleiner Teil des Wunderblocks. Er bestand auch aus einem ausgeklügelten Grafik-System. Hier verwendete er Piktogramm-artige Grafiken, wie er sie auch als Eigenständige Formen (erst von Hand gezeichnet, dann am Rechner konstruiert) entwickelte. Wer den Verknüpfungen folgte, konnte - schier endlos und mit grossem Lustgewinn - durch das Labyrinth des Wunderblocks springen und hüpfen.


Beiträge für die Publikation

Der monografischen Werkauswahl wurden bisher Beiträge zugesichert, von:

Kanton Solothurn (SOkultur, SWISSLOS)
DÄSTER SCHILD STIFTUNG
STADT SOLOTHURN (Kulturkommission)
KRESAU4-STIFTUNG

Dafür danken wir sehr herzlich und stellen weitere Beitragsgesuche an entsprechende Institutionen.

daneben freuen wir uns sehr über finanzielle unterstützung durch seine freunde, freundinnen und bekannte.
Einzahlung mit dem Zahlteil der störenkultur, siehe unten.

weitere infos folgen.

Unterstützende der Publikation
  • Für weitere Impressionen aufs Bild klicken!

Unterstützung

Die Produktion dieser Publikation kostet einige Tausend Franken.

Zur Finanzierung haben wir den Kanton und etliche Stiftungen um Beiträge gebeten und manche unterstützen uns mit grosszügigen Spenden. Das reicht allerdings noch nicht, um die Herstellungskosten des Buches zu finanzieren (Verlag | Grafik | Repro-Fotografie | Text-Beiträge | Lektorat | Druck).

Darum, liebe Freunde, Freundinnen und sympathisierende Kulturliebhabende gelangen wir mit der Bitte um einen Produktionsbeitrag an euch. Jeder Batzen ist uns dabei willkommen. 
Das angehängte Zahlteil der Störenkultur kann rege genutzt werden. Bitte bei der Einzahlung eines Buchbeitrags nicht vergessen die Kontaktdaten zu notieren.

Für die Aufmerksamkeit und Mithilfe am Projekt danken herzlich grüssend
Ben, Fridolin, sowie die Störe: David, Eva & Juerg

  • Zum Vergrössern aufs Bild klicken!