shirley hofmann

taucht auf mit stör im uferbau

.. lässt die puppen tanzen shirley anne hofmann

ein wunderbarer abend mit shirley anne hofmann. nächstes jahr - wenn alles klappt - mit bratko bibič & the madleys!


... mit blech ... einfahrt nach berlin

mit grossem dank an:

  • momo rossel
  • max aeschlimann & jean-claude käser


merci! 1 dankeschön dem publikum

shirley hofmann hat sich bei ihrer neuvertonung von walter ruttmanns „berlin. die sinfonie der grossstadt“ dafür entschieden, den film nicht subjektiv aus heutiger sicht kommentieren zu wollen, sondern ihn einfach mit blanken augen und gewaschenen ohren neu zu zeigen.

konsequent beginnt sie mit dem klassischen kinoinstrument, dem klavier und baut darauf mithilfe von einspielungen und loops allmählich die klangfülle eines kleinen orchesters auf.

ebenso konsequent verzichtet sie darauf, die unzähligen sich in diesem film anbietenden visuellen effekte, burlesken und miniaturdramen musikalisch zu kommentieren, sondern folgt auch hier ruttmanns intention, das leben, die bewegungen der stadt in grossen bögen vorzuführen und die zuschauer ihre eigenen entdeckungen machen zu lassen.

so werden selbst dramatische momente wie der letzte augenblick einer selbstmörderin nicht eigens betont, sondern die musik folgt auch hier (wie der film) dem strudel, der das leben verschluckt - grossstadt als dschungel.

die multiinstrumentalistin hofmann setzt ihre zahlreichen mittel wie immer zielbewusst, effektiv und nie um ihrer selbst willen ein - nicht zufällig ist sie eine der wenigen inhaberinnen der äusserst selten vergebenen ltl (licence to loop)! ruttmanns „berlin“ wurde schon mehrmals neu vertont - es wäre zu wünschen, dass shirley hofmanns version dokumentiert und erhalten würde.

mai 2014 | muk prisi

events/shirley.txt · Zuletzt geändert: 2014/06/01 13:24 (Externe Bearbeitung)
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